CDU Höchst im Odenwald beantragt kommunales Corona-Impf-Taxi nach Darmstadt in der zweiten Phase der Impfstrategie

Die CDU Höchst im Odenwald hat die Einrichtung eines kommunalen Impf-Taxis für impfwillige Senioren nach Darmstadt beantragt. Hintergrund des Vorhabens ist der Umstand, dass aufgrund der europaweiten Knappheit des Corona-Impfstoffes bisher nur in sechs regionalen Impfzentren eine Impfung angeboten werden kann. 

Die Fraktionsvorsitzende der Höchster Christdemokraten Catherina Singer erklärt hierzu: „Die aktuelle Knappheit des Impfstoffes stellt alle politischen Ebenen vor besondere Herausforderungen. Wir wollen auf kommunaler Ebene mit der Gemeinde Höchst unseren Beitrag zum Gelingen des gesamtdeutschen Impfprojekts leisten. Seniorinnen und Senioren, die jetzt schon einen Impfanspruch haben und nicht wissen, wie sie ohne Hilfe von Familie und Freunden nach Darmstadt kommen sollen, wollen wir mit einem kommunalen Impf-Taxi die Situation erleichtern.“

Der Höchster CDU-Vorsitzende Lars Maruhn ergänzt: „Es ist jetzt eine gemeinsame Kraftanstrengung von uns allen gefragt. Innerhalb der Familien und unserer Nachbarschaft müssen wir denjenigen helfen, die uns in dieser schwierigen Lage brauchen. Wer mit Familie, Freunden und Nachbarn nicht nach Darmstadt kommt, soll aber nicht im Regen stehen. Hier wollen wir in der Notlage als Kommune einspringen. Dazu soll die Gemeinde mit anderen Odenwälder Kommunen und der Odenwälder Regionalgesellschaft über die Etablierung eines Impf-Taxis beraten und ein solches schnellstmöglich einsetzen.“ 

Der Höchster Beigeordnete und CDU-Kreisvorsitzende Kevin Schmauß hält den Vorschlag für eine sehr gute Idee: „Der Impfstart hat uns alle vor einige Probleme gestellt. Als Kommunalpolitiker müssen wir dort ansetzen, wo wir selbst den Menschen hier vor Ort in Höchst das Leben erleichtern können, anstatt zu meckern und den Kopf in den Sand zu stecken. Wir hoffen deshalb, dass mehrere Kommunen diesen Weg mitgehen. In der CDU gab es auf Kreisebene viel Zustimmung für den Vorschlag, sodass sicher noch weitere unserer Fraktionen in den Kommunalparlamenten folgen werden. 

Die Idee soll nach Möglichkeit auch in der nächsten Phase der Impfstrategie, nach der Öffnung des Impfzentrums in Erbach, weitergeführt werden, denn auch der Weg aus den Ortsteilen der Gemeinde in die Kreisstadt stellt manchen vor eine Herausforderung. 

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