CDU Antrag zum freien Eintritt ins Schwimmbad für aktive Einsatzkräfte von Mehrheit der Gemeindevertreter abgelehnt!

Bereits im Sommer haben wir mit den anderen Fraktionen der Gemeindevertretung über die Möglichkeit der Bereitstellung von Freikarten für aktive Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr sowie deren Jugend-und Minifeuerwehrbetreuern und Betreuerinnen diskutiert. In der vergangenen Gemeindevertretersitzung haben wir erneut einen Versuch gestartet, unser Anliegen deutlich zu machen. Leider schloss sich die Mehrheit der Gemeindevertreter unserem Antrag nicht an. Stattdessen wurde der Vorschlag vorgebracht, gleich allen Ehrenamtlichen, egal welche Funktion sie innehaben und wie groß die Unterschiede im Zeitaufwand gestaltet sind oder aber der „BOS Höchst im Odenwald“, einer Organisation, die es speziell Höchst übrigens gar nicht gibt Freikarten zur Verfügung zu stellen. Das alles, obwohl wir über eine der für eine Gemeinde wichtigsten Freiwilligenorganisationen sprechen.

Brandeinsätze, Unfälle oder andere Hilfeleistungen finden nicht nur tagsüber von Montag bis Freitag statt. Egal zu welcher Tages- und Nachtzeit, egal ob Weihnachten oder Familienfeiern, stets ist ein Feuerwehrmitglied bereit, seinen Mitmenschen im Notfall zu helfen und eigene Tätigkeiten und Pläne zurückzustellen, 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr. Feuerwehrleute, die nachts im Einsatz waren, müssen übrigens am nächsten Morgen regulär zur Arbeit erscheinen. Hinzu kommen die meist reflexartigen Beschwerden der betroffenen Anwohner eines Einsatzes. Doch trotz der immer öfter fehlenden Akzeptanz in der Bevölkerung wird es als selbstverständlich angesehen, dass Feuerwehrleute sofort parat zu sein haben, wenn jemand in Not ist.

Ein freier Schwimmbadeintritt für die aktiven Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr und den Nachwuchs, den sie sich in Zeiten, in denen die Begeisterung für dieses Ehrenamt immer mehr schwindet, heranziehen, wäre ein Zeichen der Wertschätzung gewesen. In der letzten Sitzung der Gemeindevertretung wurde diese Chance von der Mehrheit der Mitglieder in den Sand gesetzt.

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