Ausgrabungsstätte oder Bau-Stop?

Die Gerüchteküche brodelt in Hassenroth!
Wurden unter der baufälligen Friedhofstreppe etwa historische Funde gemacht? Immerhin ist die Villa Haselburg nicht weit entfernt.
Bereits am Eingangstor weisen 2 Warnbarken auf eine Baustelle auf dem Hassenröther Friedhof hin. Der Weg vom alten Friedhofgelände Richtung Einsegnungshalle ist verschwunden und einer Baugrube gewichen.
Auf unsere Frage, wie man denn überhaupt die Gräber pflegen und giessen kann, antwortete eine ältere Dame, dass sie mit Nordic Walking Stöcken und halbhohen Wanderstiefeln den schwierigen Friedhofsparcours meistert. „So roste ich wenigstens nicht ein“, nimmt es die Hassenrötherin mit Humor.
Uns fehlen allerdings nach den unzähligen Wochen „Baustelle auf dem Friedhof“ sowohl die Worte als auch der Humor. Seit Mai ruht die Baustelle vor sich hin.
Zusätzlich fehlt die Mauer, welche den Friedhof zum angrenzenden Privatgelände abtrennt.
Auch in der Kerngemeinde hält sich die Friedhofsbaustelle vorbildlich an das Gebot der Wahrung der Totenruhe.
Dort wartet die Fortsetzung des Umbaus bereits seit Anfang des Jahres auf ein Voranschreiten. Der untere Friedhofseingang sollte neu gestaltet werden. Ein Stück wurde tatsächlich neu gepflastert, die kleine Rundung vor dem schwarzen Brett, auf dem unter anderem die Friedhofsordnung vorzufinden ist, wurde mit Kieselsteinen aufgeschüttet.
„Es wird sich schon nichts geändert haben“, sagte uns ebenfalls eine ältere Dame. Sie kann sich nur mit einem Rollator fortbewegen. „Nachschauen kann ich aber nicht, mein Rolli hat auf den Steinen keinen Halt. Ein Fernglas wäre vielleicht ganz hilfreich.“
Auch das Gießen wird an diesem Ende des Friedhofs zum Abenteuer, so lässt sich der provisorisch angebrachte Schlauch gut und gerne zum Duschen verwenden, was in diesem Sommer sicherlich durchaus eine Erleichterung war. Ohne nasse Füße den Friedhof wieder zu verlassen, gestaltet sich aktuell aber als wahre Herausforderung. Eigentlich hatte die Wasserstelle schon länger wieder an ihren alten Standort zurückverlegt werden und so umgebaut werden sollen, dass das Wasser zielgenau in die Kanne gelangen kann.
Wann geht es hier endlich weiter liebe Gemeindeverwaltung Höchst? Wir würden uns freuen wenn wir als Antwort die tatsächliche Fertigstellung der Baustellen erhalten.

„Was du in anderen entzünden willst, muss in dir selbst brennen.“ (Aurelius Augustinus)

Sehr geehrte Höchster,

was würde besser zu meinem Wahlspruch passen als die Aussage von Augustinus, deshalb möchte ich Sie auf die nächsten Termine aufmerksam machen.

Ich werde am Freitag, den 15. September ab 14:30 Uhr auf dem Wochenmarkt in Höchst für Ihre Fragen und Anregungen bereitstehen. Unterstützt werde ich an dem Tag von der Bundestagsabgeordneten Patricia Lips.

Am Abend stehe ich Ihren Fragen ab 19 Uhr in der Rathauspassage (gegenüber dem chinesischen Schnellimbiss)  Rede und Antwort. Gleiches gilt für Dienstag, den 19. September ab 20 Uhr, auch hier bin ich für Sie in der Rathauspassage da und freue mich über Ihr Kommen.

Im Besonderen ist es mir als Bürgermeisterkandidat wichtig, dass Sie zu Wort kommen und Ihre Fragen an mich richten. Das gemeinsame Gestalten von Höchst liegt mir am Herzen und dafür brenne ich, deshalb lassen Sie uns gemeinsam darüber reden.

Ab dem 11. September bin ich auch wieder zu Fuß von Haus zu Haus in Höchst unterwegs. Das Ansprechen und Unterhalten ist ausdrücklich gewünscht, also trauen Sie sich!

www.ich-brenne-für-Höchst.de