Interessanter Leserbrief zu den Beißvorfällen in Hassenroth

Interessanter Leserbrief zu dem Thema.

Hassenrother Bevölkerung wegen wiederholter Beißvorfälle stark besorgt

Gefährdung nachweislich lange bekannt – Abhilfe bis heute nicht erfolgt

Zur Ergänzung und Objektivierung der Berichterstattung des Mümlingboten vom 30. Juni und 06. Juli 2018 soll an dieser Stelle dargelegt werden, wann die Beißvorfälle in Hassenroth stattgefunden haben und welche Schritte daraufhin unternommen wurden:

Der erste zweifelsfrei belegbare Beißvorfall ereignete sich 22.11.2016. Der Vorfall wurde am 13.12.2016 gegenüber der Gemeinde Höchst schriftlich zur Anzeige gebracht. Im Rahmen der Anzeige wurde ein weiterer, sich zwischenzeitlich durch den gleichen Hund verursachter, Beißvorfall unter Nennung der Geschädigten Halterin mitgeteilt. Durch den am 22.11.2016 geschädigten Halter wurde ein Anwalt eingeschaltet. Dieser hat am 17.01.2017 das Ordnungsamt der Gemeinde Höchst um Nennung des Halters des aggressiven Hundes gebeten. Die Haltermitteilung durch das Ordnungsamt erfolgte am 19.01.2018. Damit waren der Gemeinde Höchst bereits zu Beginn des Jahres 2017 alle zur Verfolgung des Vorganges nötigen Informationen bekannt. Durch das Ordnungsamt wurde mit gleichem Schreiben mitgeteilt, dass ein Verfahren nach der Hessischen Hundeverordnung eingeleitet würde. Das war vor mehr als eineinhalb Jahren!

Am 13. März dieses Jahres ereignete sich ein weiterer Beißvorfall. Auch dieser Vorfall wurde sofort schriftlich gegenüber der Gemeinde angezeigt. Die Beschreibung des Hundes stimmte mit dem o. g. aggressiven Hund überein, ein zweiter am Vorfall beteiligter, aber nicht beißender, Hund ließ auch auf den gleichen Hundehalter schließen. Auch dieser Sachverhalt wurde dem Ordnungsamt per email am 19.03.2018 mitgeteilt.

Es steht zweifelfrei fest, dass in Hassenroth ein aggressiver Hund immer wieder durch Beißvorfälle in Erscheinung tritt. Es wird darauf hingewiesen, dass sich weitere nicht angezeigte Vorfälle –auch gegenüber Menschen- vermutlich durch den gleichen Hund verursacht, ereignet haben.

Wir fordern die Gemeinde auf nun unverzüglich zu Handeln oder soll solange gewartet werden bis vielleicht sogar Menschen ernstlich zu Schaden kommen. Wir weisen darauf hin, dass sich im Bereich des Grundstückes auf welchem der Hund gehalten wird eine Schulbushaltestelle befindet und, dass die Hunde, zumindest beim ersten Vorfall in der Lage waren, die Umfriedung des Grundstückes selbständig zu öffnen.

Die geschädigten Hundehalter(in)

Claudia Buttler – Andreas Bock – Harry Foese sowie Maike Schlichting

Wir bedanken uns bei Maike Schlichting, das wir den Leserbrief hier veröffentlichen dürfen.

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